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Was sind Kunststoffe?

Werkstoffwissen · Borek Dienstleistungen Kunststoffe verstehen und richtig reinigen Kunststoffe sind Werkstoffe auf Basis großer Moleküle, der Polymere. Ihre Zusammensetzung und ihr Aufbau bestimmen, ob sie beispielsweise hart, elastisch oder unter Wärme formbar sind. Im Gebäude begegnen uns Kunststoffe als Bodenbeläge, Rahmen, Abdeckungen oder Dichtungen. Für die Reinigung zählt deshalb das konkrete Bauteil: Werkstoff, Beschichtung und Herstellerfreigabe müssen zusammen betrachtet werden. Kunststoffgranulat – Ausgangsmaterial für viele unterschiedliche Produkte. KunststoffartenReinigungAcrylglasHäufige Fragen Drei grundlegende Gruppen Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere Thermoplaste Sie lassen sich durch Erwärmen erweichen und formen. Nach dem Abkühlen werden sie wieder fest. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise PVC, Polyethylen und Polypropylen. Duroplaste Ihre Moleküle sind engmaschig vernetzt. Nach dem Aushärten lassen sie sich nicht erneut aufschmelzen. Bei zu starker Erwärmung können sie sich zersetzen. Elastomere Diese vernetzten Kunststoffe sind elastisch: Nach einer Verformung kehren sie weitgehend in ihre Ausgangsform zurück. Typische Anwendungen sind flexible Dichtungen. Eine zusätzliche Besonderheit sind thermoplastische Elastomere (TPE): Sie verbinden elastisches Verhalten mit thermoplastischer Verarbeitung. Die Gruppenzuordnung allein sagt noch nicht, welcher Reiniger für ein fertiges Bauteil geeignet ist. Werkstoffgrundlagen: Dr. Dietrich Müller: Thermoplaste und Duroplaste. Materialschonend vorgehen Kunststoffoberflächen reinigen: erst prüfen, dann behandeln 1 Material bestimmen Produktunterlagen und Pflegeanleitung heranziehen. Auch Folien, Lackierungen oder andere Oberflächenbeschichtungen berücksichtigen. 2 Verfahren abstimmen Ein für die Oberfläche geeignetes Mittel wählen. Dosierung, Temperatur und Werkzeug nach Herstellerangaben festlegen; im Zweifel zunächst eine unauffällige Probefläche prüfen. 3 Ergebnis kontrollieren Die Oberfläche auf Rückstände und Veränderungen prüfen. Das geeignete Verfahren dokumentieren, damit die weitere Reinigung nach einem klaren Ablauf erfolgt. Beispiel aus der Praxis Acrylglas braucht eine passende Pflege Für PLEXIGLAS® empfiehlt der Hersteller bei gewöhnlichem Staub ein weiches, angefeuchtetes Tuch. Trockenes Reiben kann Kratzer und elektrostatische Aufladung fördern. Bei Bedarf kommt ein geeignetes Reinigungsmittel hinzu. Ein üblicher Fensterreiniger ist nicht automatisch für Acrylglas geeignet. Auch bei Desinfektionsmitteln muss die Materialverträglichkeit geprüft werden. Die konkrete Produktfreigabe ist entscheidend; eine Empfehlung für Acrylglas lässt sich nicht auf jeden anderen Kunststoff übertragen. Herstellerhinweise: PLEXIGLAS® reinigen und pflegen. Häufige Fragen zu Kunststoffen Ist PVC ein Kunststoff? Ja. PVC steht für Polyvinylchlorid und gehört zu den Thermoplasten. Mehr dazu erläutert unser Artikel über PVC. Kann ich jeden Kunststoff gleich reinigen? Nein. Prüfen Sie die Anleitung des konkreten Produkts. Auch ähnlich aussehende Oberflächen können unterschiedliche Materialien oder Beschichtungen besitzen. Ist Acrylglas dasselbe wie Fensterglas? Nein. Acrylglas ist ein Kunststoff. Seine Reinigung richtet sich nach eigenen Pflegehinweisen; Empfehlungen für mineralisches Glas sind nicht ohne Weiteres übertragbar. Weiteres Wissen für die Gebäudereinigung PVC und BodenpflegeMaterial und Reinigung einordnen.Was sind Tenside?Reinigungswirkung verstehen.Woraus besteht Glas?Den Werkstoff kennenlernen. Reinigung mit Blick auf das Material Borek Dienstleistungen ist Ihr Meisterbetrieb in Bochum. Gemeinsam klären wir, welche Leistungen und Reinigungsverfahren zu Ihrem Objekt passen. Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Hauptseite

Was versteht man unter dem Begriff Hygiene?

Fachwissen · Borek Dienstleistungen Was ist Hygiene? Hygiene umfasst Maßnahmen, die Gesundheit erhalten und der Übertragung von Krankheiten vorbeugen. Dazu gehören persönliche Gewohnheiten ebenso wie die fachgerechte Reinigung von Räumen und Gegenständen. In der Gebäudereinigung bedeutet das: Verfahren, Arbeitsmittel und Abläufe auf die Nutzung eines Objekts abstimmen. Sichtbare Sauberkeit ist dabei ein Ziel – gesundheitliche Risiken lassen sich jedoch nicht allein mit dem Auge beurteilen. Symbolische Darstellung von Viren. Hygiene hilft, Übertragungswege zu unterbrechen. Reinigung & DesinfektionAlltagGebäudereinigungHäufige Fragen Begriffe richtig einordnen Reinigung und Desinfektion: Was ist der Unterschied? Reinigung Reinigung entfernt Verschmutzungen von Oberflächen. Dabei werden auch viele anhaftende Keime mechanisch entfernt. Eine gereinigte Fläche ist dadurch aber nicht automatisch desinfiziert. Desinfektion Desinfektion zielt darauf ab, Krankheitserreger zu reduzieren beziehungsweise zu inaktivieren. Dafür müssen ein geeignetes Mittel und die vorgeschriebene Anwendung zusammenpassen. Bedarf statt pauschaler Anwendung: Im üblichen Privathaushalt reicht gründliche Reinigung in der Regel aus. Desinfektion kann in medizinisch begründeten Situationen nach ärztlicher Beratung sinnvoll sein. Sie ist kein Ersatz für andere Hygienemaßnahmen. Fachliche Hinweise: BIÖG: Haushaltshygiene und BIÖG: Desinfektionsmittel gezielt einsetzen. Praktisch umsetzen Hygiene im Alltag 1 Hände sauber halten Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife gehört zu den grundlegenden Hygienemaßnahmen – beispielsweise nach dem Toilettengang und vor dem Zubereiten von Speisen. 2 Bereiche trennen Für Toilette und andere Bereiche separate Reinigungstücher verwenden. Im Bad zuerst das Waschbecken und anschließend das WC reinigen. 3 Arbeitsmittel pflegen Auch häufig berührte Flächen wie Türklinken berücksichtigen. Tücher und Wischbezüge nach Gebrauch gut trocknen lassen und regelmäßig sachgerecht waschen. Weitere Alltagstipps: BIÖG: Händewaschen und BIÖG: Toilettenhygiene. Klar geregelte Abläufe Hygiene in der professionellen Gebäudereinigung Ein Büro, ein Sanitärraum und eine medizinisch genutzte Fläche stellen unterschiedliche Anforderungen. Deshalb beginnt ein sinnvoller Reinigungsplan mit der Frage, wie die Räume genutzt werden und welche Vorgaben vor Ort gelten. 1 Bedarf klären Flächen, Materialien, Nutzung und besondere Anforderungen erfassen. Die zuständigen Ansprechpartner stimmen den Leistungsumfang ab. 2 Aufgaben festlegen Dokumentieren, wer welche Fläche wann und womit bearbeitet. Produktangaben und den objektbezogenen Hygieneplan berücksichtigen. 3 Umsetzung prüfen Mitarbeitende einweisen, die vereinbarten Arbeiten kontrollieren und Änderungen der Nutzung in der Planung nachführen. Für Ihr Objekt in Bochum: Borek Dienstleistungen bespricht mit Ihnen den Reinigungsbedarf und die passenden Abläufe. Informationen für medizinisch genutzte Räume finden Sie auf unserer Seite zur Praxisreinigung. Häufige Fragen zur Hygiene Ist Hygiene dasselbe wie Sauberkeit? Hygiene umfasst mehr als sichtbare Sauberkeit. Sie schließt auch Verhalten und organisierte Abläufe ein, die gesundheitliche Risiken verringern sollen. Muss jede gereinigte Fläche desinfiziert werden? Nein. Ob Desinfektion erforderlich ist, hängt vom Einsatzbereich und dem konkreten Anlass ab. Im normalen Privathaushalt ist sie üblicherweise nicht nötig. Sind alle Mikroorganismen schädlich? Nein. Viele Mikroorganismen sind harmlos oder nützlich. Hygienemaßnahmen richten sich nach relevanten Risiken und sollen nicht pauschal jede mikrobielle Besiedlung beseitigen. Garantiert Reinigung, dass niemand erkrankt? Nein. Reinigung ist ein Baustein der Hygiene. Sie kann nicht sämtliche Übertragungswege ausschließen und bietet keine Garantie gegen Infektionen. Mehr Fachwissen entdecken Was ist Schmutz?Verschmutzungen richtig einordnen.Was sind Tenside?Die Wirkung von Reinigungsmitteln verstehen.Video zum ArtikelDas bisher eingebundene Video auf YouTube öffnen. Reinigung für Ihr Objekt planen Sie suchen einen Meisterbetrieb in Bochum? Beschreiben Sie uns Ihre Räume und die gewünschte Leistung. Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Hauptseite

Sinnerscher Kreis: Die vier Reinigungsfaktoren

Reinigungswissen · Borek Dienstleistungen Vier Faktoren bestimmen die Reinigungswirkung Der Sinnersche Kreis beschreibt das Zusammenspiel von Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur. Gemeinsam beeinflussen sie, wie gut sich eine Verschmutzung lösen lässt. Wird ein Faktor reduziert, kann eine Anpassung anderer Faktoren helfen, die Reinigungswirkung zu erhalten. Das funktioniert jedoch nur innerhalb der Grenzen, die Material, Verschmutzung und verwendete Produkte setzen. Für die Gebäudereinigung ist das Modell eine praktische Planungshilfe: Es zeigt, warum die richtige Abstimmung oft wirksamer ist als einfach mehr Reinigungsmittel oder mehr Druck. Symbolische Darstellung der vier Faktoren – keine Vorgabe für Mengen, Temperaturen oder feste Anteile. Die vier FaktorenPraxisbeispieleReinigung planenHäufige Fragen Der Sinnersche Kreis einfach erklärt Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur 1 Zeit Dazu gehören Einwirkzeit und Bearbeitungszeit. Geeignetes Einweichen kann anhaftenden Schmutz lösen und die anschließende Bearbeitung erleichtern. 2 Mechanik Wischen, Bürsten oder maschinelle Bewegung wirken auf den Schmutz ein. Werkzeug, Anpressdruck und Bewegung müssen zur Oberfläche passen. 3 Chemie Entscheidend sind das geeignete Reinigungsmittel und seine richtige Konzentration. Die Auswahl richtet sich nach Schmutzart, Werkstoff und Herstellerangaben. 4 Temperatur Wärme kann das Lösen bestimmter Verschmutzungen unterstützen. Material und Reiniger müssen die gewählte Temperatur vertragen. Grundlagen: Kärcher – Der Sinnersche Kreis Keine feste 25-Prozent-Regel: Die vier Faktoren haben nicht bei jeder Reinigung denselben Anteil. Der Kreis veranschaulicht Zusammenhänge; er berechnet weder eine Dosierung noch eine garantierte Reinigungsleistung. Zusammenspiel verstehen Drei Beispiele aus dem Reinigungsalltag Einweichen statt kräftig scheuern Bei einem geeigneten Topf mit angetrockneten Speiseresten kann Einweichen die spätere Handarbeit erleichtern. Mehr Zeit kann hier den nötigen mechanischen Aufwand verringern. Längeres Waschprogramm Eco-Programme nutzen häufig längere Laufzeiten bei niedrigerer Temperatur. Zeit gleicht einen Teil der geringeren thermischen Wirkung aus. Das passende Programm richtet sich nach der Wäsche. Empfindliche Oberfläche Bei einer kratzempfindlichen Fläche ist stärkeres Schrubben keine gute Lösung. Stattdessen werden ein passendes mildes Mittel, geeignete Textilien und die zulässige Einwirkzeit abgestimmt. Zum Zusammenspiel: Nexaro – Reinigungstechniken und Sinnerscher Kreis Fachgerechte Anwendung So wird aus dem Modell ein Reinigungsablauf Vor dem Start werden Oberfläche, Verschmutzung und gewünschtes Ergebnis geklärt. Danach lassen sich die vier Faktoren sinnvoll aufeinander abstimmen. 1 Material bestimmen Handelt es sich beispielsweise um Glas, PVC oder Naturstein? Beschichtungen und vorhandene Schäden werden ebenfalls berücksichtigt. 2 Verfahren festlegen Reiniger, Dosierung, Werkzeug, Temperatur und Einwirkzeit nach den Produkt- und Materialhinweisen auswählen. Bei Unsicherheit zunächst die Eignung klären. 3 Ergebnis kontrollieren Nach der Reinigung auf Rückstände und Oberflächenveränderungen achten. Reicht das Ergebnis nicht aus, die Ursache prüfen und den Ablauf gezielt anpassen. Mehr ist nicht automatisch besser. Zu hohe Konzentrationen können Rückstände und Materialschäden verursachen. Auch zusätzliche Wärme oder stärkere Mechanik können ungeeignet sein. Herstellerangaben bleiben die Grundlage. Hinweise zur Abstimmung und Dosierung: Tricura – Sinnerscher Kreis in der Praxis Häufige Fragen Fragen zum Sinnerschen Kreis Was sind die vier Reinigungsfaktoren nach Sinner? Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur. Ihre Abstimmung beeinflusst das Reinigungsergebnis. Kann ich fehlende Einwirkzeit durch mehr Reiniger ersetzen? Nicht pauschal. Das Modell erlaubt keine beliebige Änderung der Produktvorgaben. Die angegebene Dosierung und Einwirkzeit sind zu beachten. Ist heißes Wasser immer besser? Nein. Wärme kann hilfreich sein, ist aber nicht für jede Oberfläche und jedes Reinigungsmittel geeignet. Entscheidend sind die jeweiligen Anwendungshinweise. Ist Wasser ein fünfter Faktor? Im klassischen Modell werden vier Faktoren genannt. Wasser übernimmt bei vielen Verfahren wichtige Aufgaben, etwa als Träger der Reinigungslösung und beim Aufnehmen von Schmutz. Fachwissen vertiefen Mehr über Schmutz und Reinigung Was sind Tenside?Die Wirkung von Reinigungsmitteln verstehen.Was ist Schmutz?Verschmutzungen erkennen und einordnen.Wissen testenZum Quiz über Gebäudereinigung. Borek Dienstleistungen · Bochum Reinigung passend zu Ihrem Objekt Wir stimmen Leistungen und Reinigungsabläufe auf Ihre Flächen und die Nutzung ab. Fragen Sie eine persönliche Beratung und ein unverbindliches Angebot an. Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Hauptseite

Woraus besteht Glas?

Werkstoffwissen · Borek Dienstleistungen Quarzsand, Soda und Kalk: die Basis von Fensterglas Woraus besteht Glas? Herkömmliches Fensterglas wird vor allem aus Quarzsand, Soda und Kalkstein hergestellt. Je nach Rezeptur kommen weitere Rohstoffe wie Dolomit sowie geeignete Glasscherben hinzu. Das Ergebnis ist meist ein Kalk-Natron-Silikatglas. Seine glatte, lichtdurchlässige Oberfläche macht es zum verbreiteten Werkstoff für Fenster, Schaufenster und viele weitere Verglasungen. Für uns als Gebäudereiniger zählt neben dem Grundmaterial die fertige Oberfläche: Beschichtungen und spezielle Ausführungen beeinflussen, wie eine Scheibe gereinigt werden darf. Glasreinigung bei Borek: Das Verfahren wird auf die jeweilige Verglasung abgestimmt. RohstoffeHerstellungGlas reinigenHäufige Fragen Die Zusammensetzung Welche Rohstoffe werden für Glas verwendet? Die Zutaten werden zu einem Gemenge vermischt und eingeschmolzen. Dabei reagieren die Rohstoffe miteinander. Eine fertige Scheibe enthält deshalb nicht einfach lose Sandkörner oder unverändertes Sodapulver. Grundrohstoff Quarzsand Liefert Siliziumdioxid, chemisch SiO₂. Dieser Stoff bildet den größten Anteil des üblichen Kalk-Natron-Silikatglases. Natriumquelle Soda Soda ist Natriumcarbonat. In der Beschreibung der fertigen Glaszusammensetzung wird der daraus stammende Anteil als Natriumoxid angegeben. Calciumquelle Kalkstein Enthält Calciumcarbonat und liefert den Calciumoxid-Anteil des Glases. Dolomit kann zusätzliche Calcium- und Magnesiumanteile einbringen. Wiederverwendung Glasscherben Geeignetes, aufbereitetes Glas wird erneut eingeschmolzen. Seine Zusammensetzung und Reinheit müssen zur vorgesehenen Produktion passen. Nicht jede Glasart hat dieselbe Rezeptur. Borosilikatglas enthält beispielsweise Bortrioxid und wird unter anderem für Laborgeräte sowie temperaturbeständiges Geschirr eingesetzt. Die genaue Zusammensetzung bestimmt die Eigenschaften mit. Fachgrundlagen: WECOBIS – Floatglas und Bundesverband Glasindustrie – Glasarten Vom Gemenge zur Glasscheibe Wie funktioniert das Floatglasverfahren? Viele Fensterscheiben entstehen im Floatverfahren. Die Glasschmelze breitet sich dabei auf flüssigem Zinn aus. So wird ein gleichmäßiges Glasband mit ebenen Oberflächen hergestellt. 1 Rohstoffe schmelzen Das abgestimmte Gemenge wird im Ofen erhitzt. Durch Schmelzen, Läutern und Homogenisieren entsteht eine möglichst gleichmäßige Glasschmelze. 2 Auf dem Zinnbad formen Die Schmelze fließt auf ein Bad aus flüssigem Zinn und bildet ein Glasband. Die Führung des Bandes beeinflusst seine Dicke. 3 Kontrolliert abkühlen Das Glasband durchläuft einen Kühlkanal. Nach dem kontrollierten Abkühlen wird es auf die benötigten Formate zugeschnitten. Herstellererklärung: Pilkington – Vom Sand zum Glas Werkstoffkenntnis in der Praxis Was bedeutet das für die Glasreinigung? Staub, Fingerabdrücke und anhaftende Rückstände erfordern eine passende Reinigung. Mehr Druck oder ein stärkeres Mittel führen nicht automatisch zu einem besseren Ergebnis. Entscheidend ist, den Schmutz zu lösen und die Oberfläche zu erhalten. 1 Verglasung prüfen Vor Beginn werden Glasart, erreichbare Beschichtungen und vorhandene Schäden beurteilt. Pflegehinweise des Herstellers geben vor, welche Hilfsmittel für die Oberfläche geeignet sind. 2 Schmutz schonend lösen Mit ausreichend sauberem Wasser und sauberen, nicht scheuernden Textilien arbeiten. Schmutzpartikel sollen aufgenommen werden, statt trocken über die Scheibe zu reiben. 3 Ergebnis kontrollieren Reinigungsflüssigkeit mit dem für das Glas geeigneten Verfahren entfernen. Anschließend Scheibe und Ränder auf Rückstände prüfen; bei Spezialglas die vorgeschriebene Trocknung beachten. Beschichtetes Glas braucht passende Hilfsmittel. Pilkington warnt bei seinen Reinigungshinweisen vor Spateln, Stahlwolle und Rasierklingen, weil sie Glas oder Beschichtungen beschädigen können. Fest haftende Rückstände sollten deshalb vor einer mechanischen Entfernung fachlich beurteilt werden. Beispiel einer Herstelleranleitung: Pilkington K Glass N – Abschnitt Reinigung (PDF) Häufige Fragen Fragen zu Glas und seiner Pflege Besteht jedes Glas nur aus Sand? Nein. Quarzsand ist ein wichtiger Ausgangsstoff. Übliches Fensterglas enthält zusätzlich weitere Bestandteile; Spezialgläser haben eigene Rezepturen. Auch die spätere Verarbeitung und Beschichtung beeinflussen das fertige Produkt. Warum wirken manche Glaskanten grün? Spuren von Eisenoxid können dem Glas eine grünliche Eigenfarbe geben. An dickeren Scheiben und Kanten fällt sie stärker auf. Besonders eisenarmes Glas zeigt diesen Effekt deutlich weniger. Ist eine matte Stelle immer Schmutz? Nein. Eine Trübung kann auch durch eine dauerhaft veränderte Glasoberfläche entstehen, etwa durch Glaskorrosion. Vor einer intensiveren Reinigung sollte geklärt werden, ob ein entfernbarer Belag oder eine Oberflächenveränderung vorliegt. Muss selbstreinigendes Glas noch geputzt werden? Solche Beschichtungen können den Reinigungsbedarf verringern. Beispielsweise nutzt Pilkington Activ Tageslicht und Wasser, um organischen Schmutz zu lösen und abzuspülen. Das ersetzt nicht in jeder Situation eine zusätzliche Reinigung; maßgeblich bleiben die produktspezifischen Pflegehinweise. Ergänzende Herstellerinformationen: Saint-Gobain – Glaskorrosion und Duschenglas sowie Pilkington – Selbstreinigung Fachwissen vertiefen Mehr über Reinigung und Werkstoffe Was sind Tenside?Wie Reinigungsmittel beim Lösen von Schmutz helfen.Wofür steht PVC?Ein weiterer Werkstoff im Reinigungsalltag.Fachwissen testenZum Quiz rund um die Gebäudereinigung. Borek Dienstleistungen · Bochum Professionelle Glasreinigung für Ihr Objekt Als Meisterbetrieb reinigen wir Fenster- und Glasflächen in Bochum und Umgebung. Wir stimmen Umfang, Zugänglichkeit und Reinigungsintervalle persönlich mit Ihnen ab. Mehr über unsere Glasreinigung erfahren Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Hauptseite

Wofür steht der Begriff PVC?

Werkstoffwissen · Borek Dienstleistungen PVC steht für Polyvinylchlorid PVC ist ein vielseitiger Kunststoff, der unter anderem für Bodenbeläge, Fensterprofile und Rohre eingesetzt wird. In der Gebäudereinigung begegnet uns dieser Werkstoff besonders häufig als elastischer Fußbodenbelag. PVC gehört zu den Thermoplasten: Unter Wärmeeinwirkung lässt sich das Material erweichen und formen. Seine Eigenschaften hängen von der Zusammensetzung und den verwendeten Zusatzstoffen ab. Für die Reinigung zählt deshalb mehr als die Bezeichnung „PVC“. Auch Oberflächenvergütung, Verlegung, Beanspruchung und Verschmutzung müssen zum gewählten Verfahren passen. Werkstoffgrundlagen: ECVM – About PVC Vor der Reinigung werden Belag, Oberfläche und Randanschlüsse beurteilt. PVC, Vinyl & LinoleumRichtig reinigenPflege & OberflächeHäufige Fragen Begriffe einfach erklärt Was unterscheidet PVC, Vinyl und Linoleum? Eine Holz- oder Steinoptik verrät noch nicht, aus welchem Material ein Boden besteht. Die Produktunterlagen geben Auskunft über den Belag und seine Pflege. Begriff Bedeutung für den Bodenbelag PVC Die Abkürzung für Polyvinylchlorid. Bodenbeläge daraus gibt es beispielsweise als Bahnenware, Fliesen oder Planken. Vinyl Bei Bodenbelägen eine gebräuchliche Bezeichnung für PVC-Produkte. Das konkrete Produkt kann sich im Aufbau und in seiner Oberfläche unterscheiden. Linoleum Ein anderer Werkstoff, unter anderem aus Leinöl, Naturharzen sowie Holz- oder Korkmehl. Linoleum reagiert insbesondere auf starke Alkalien empfindlich. Weitere Materialhinweise: Kärcher – PVC und Linoleum reinigen Unterhaltsreinigung PVC-Boden reinigen: drei Schritte für den Alltag Wie häufig ein Boden gereinigt werden sollte, richtet sich nach seiner Nutzung. In einem Eingangsbereich entstehen andere Verschmutzungen als in einem wenig genutzten Büroraum. 1 Losen Schmutz entfernen Staub, Haare und Sand zunächst mit einem geeigneten Staubsauger oder einem weichen Reinigungsgerät aufnehmen. So wird loser Schmutz beim anschließenden Wischen nicht über die Fläche verteilt. 2 Passenden Reiniger dosieren Die Pflegeanleitung des Belags beachten. Für viele Vinylböden eignet sich ein milder Neutralreiniger. Die Dosierung des Reinigungsmittelherstellers einhalten und ein sauberes Wischtextil verwenden. 3 Kontrolliert feucht wischen Mit einem gut ausgewrungenen Bezug arbeiten, stehende Nässe vermeiden und verschmutzte Bezüge wechseln. Flecken gezielt behandeln, statt die gesamte Fläche stärker zu belasten. Produktbezogene Hinweise: Gerflor – Vinylboden reinigen Reiniger aus unserem Sortiment: Clean Fresh wird auf der Produktseite für abwaschbare Flächen einschließlich PVC beschrieben. Angegeben ist ein pH-Wert des Konzentrats von etwa 8. Maßgeblich bleiben die Anwendungshinweise und die Freigabe für den vorhandenen Belag. Produktinformationen zu Clean Fresh ansehen Die Oberfläche entscheidet Braucht jeder PVC-Boden eine Beschichtung? Nein. Eine zusätzliche Einpflege ist nicht für jeden Boden erforderlich. Forbo nennt beispielsweise für seine werkseitig PU-vergüteten Designbeläge ausdrücklich, dass keine zusätzliche Einpflege benötigt wird. Daraus lässt sich jedoch keine pauschale Pflegeempfehlung für alle PVC-Böden ableiten. Vorhandene Oberfläche prüfen Ein werksseitiger Oberflächenschutz und eine nachträglich aufgebrachte Pflegebeschichtung sind bei der Auswahl des Verfahrens zu berücksichtigen. Erst die Produkt- und Pflegeunterlagen zeigen, was erhalten oder erneuert werden soll. Grundreinigung gezielt planen Wenn die laufende Reinigung nicht ausreicht, sollten Belagszustand, Verschmutzung und vorhandene Pflegeschichten zunächst fachlich beurteilt werden. Reinigungsmittel und maschinelle Bearbeitung werden auf dieses Ergebnis abgestimmt. Verfärbung oder entfernbarer Schmutz? Eingefärbte Gummirollen oder andere Materialien können bei elastischen Belägen Verfärbungen verursachen. Solche Veränderungen lassen sich nicht automatisch durch intensiveres Reinigen beseitigen. Herstellerbeispiele: Forbo – Reinigung und Pflege von Designbelägen Häufige Fragen Fragen zur Reinigung von PVC-Böden Sind PVC und Vinyl dasselbe? Bei Bodenbelägen bezeichnet Vinyl üblicherweise ein PVC-Produkt. Für die Reinigung sind dennoch die Angaben des konkreten Herstellers entscheidend. Kann ich Scheuermittel oder Aceton verwenden? Raue Scheuermittel können die Oberfläche angreifen. Gerflor rät für seine Vinylböden außerdem von Aceton ab. Verwenden Sie zur Fleckentfernung ausschließlich ein für Ihren Belag geeignetes Verfahren. Darf ich einen Dampfreiniger einsetzen? Das lässt sich nicht für alle PVC-Böden bejahen. Gerflor empfiehlt für seine Vinylböden, auf Dampfreiniger zu verzichten. Die Freigabe des jeweiligen Belagherstellers ist maßgeblich. Kann Borek meinen Boden regelmäßig reinigen? Wir unterstützen Unternehmen und private Auftraggeber in Bochum und Umgebung bei der Gebäudereinigung. Senden Sie uns Informationen zu Fläche, Nutzung und gewünschtem Intervall, damit wir die passende Leistung abstimmen können. Fachwissen vertiefen Mehr über Werkstoffe und Reinigung Was sind Tenside?Wie Reinigungsmittel Schmutz lösen.Was ist Schmutz?Schmutzarten erkennen und einordnen.Fachwissen testenZum Quiz über Gebäudereinigung. Borek Dienstleistungen · Bochum Eine Reinigung, die zu Ihrem Boden passt Als Meisterbetrieb stimmen wir Leistung und Reinigungsabläufe auf Ihr Objekt ab. Fragen Sie eine regelmäßige Reinigung oder eine Beurteilung Ihres Bodenbelags an. Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Hauptseite

Was sind Tenside?

Borek Wissen · Reinigungschemie Wie Tenside Wasser beim Reinigen helfen Tenside sind waschaktive, grenzflächenaktive Stoffe. Sie senken die Oberflächenspannung des Wassers und unterstützen das Ablösen von Schmutz. Deshalb gehören sie zu den wichtigen Bestandteilen vieler Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel. Beim Spülen eines fettigen Tellers wird ihre Aufgabe deutlich: Wasser allein benetzt die fettige Fläche schlecht. Tenside helfen, den Fettfilm zu lösen und fein im Wasser zu verteilen. Anschließend wird die Schmutzlösung entfernt. Ein Molekül. Zwei Eigenschaften. Vereinfachtes Tensidmolekül mit wasserliebendem Kopf links und fettliebendem Teil rechts Wasserliebender KopfHydrophil: Dieser Teil richtet sich zum Wasser hin aus. Fettliebender TeilLipophil und hydrophob: Dieser Teil hat eine Affinität zu Fett und meidet Wasser. Vereinfachtes Schema: Die beiden Teile erklären, warum Tenside zwischen Wasser und fettigem Schmutz vermitteln können. WirkungsweiseTensidgruppenAnwendungHäufige Fragen Den Reinigungsvorgang verstehen Wie funktionieren Tenside? Die wasserliebenden und fettliebenden Molekülteile wirken zusammen. Vereinfacht lässt sich die Reinigung in drei Schritte gliedern: 1 Die Oberfläche benetzen Tenside senken die Oberflächenspannung des Wassers. Die Reinigungslösung kann sich dadurch besser auf vielen Oberflächen verteilen und mit der Verschmutzung in Kontakt kommen. 2 Fett und Schmutz ablösen Die fettliebenden Teile lagern sich an fettige Verschmutzungen an. Zusammen mit der passenden Bewegung durch Tuch, Bürste oder Maschine unterstützt das die Ablösung. 3 Gelösten Schmutz entfernen Tenside helfen, abgelöste Bestandteile in der Reinigungslösung verteilt zu halten. Diese wird anschließend mit sauberen Arbeitsmitteln aufgenommen oder materialgerecht abgespült. Was sind Mizellen? Ab einer bestimmten Konzentration können Tenside in Wasser kleine Verbände bilden. Dabei zeigen die wasserliebenden Köpfe nach außen und die fettliebenden Teile nach innen. Solche Strukturen können fettartige Stoffe im Inneren aufnehmen. Das ist ein Teil der Tensidwirkung, aber nicht der gesamte Reinigungsvorgang. Vier Gruppen im Überblick Welche Tensidarten gibt es? Die Einteilung richtet sich nach der elektrischen Ladung des wasserliebenden Molekülteils. In fertigen Reinigungsmitteln werden häufig mehrere Tensidarten kombiniert. Negativ geladen Anionische Tenside Sie werden häufig als waschaktive Bestandteile in Waschmitteln und Handspülmitteln verwendet. Auch klassische Seifen zählen zu dieser Gruppe. Ohne elektrische Ladung Nichtionische Tenside Sie werden unter anderem zur Entfernung fettiger Verschmutzungen eingesetzt. Je nach Aufbau eignen sich bestimmte Varianten auch für schaumarme Reinigungsprodukte. Positiv geladen Kationische Tenside Bekannte Anwendungen sind Weichspüler und antistatische Produkte. Bestimmte Vertreter haben eine biozide Wirkung. Nicht jedes kationische Tensid ist deshalb automatisch ein Desinfektionsmittel. Positive und negative Gruppen Amphotere Tenside Sie besitzen unterschiedlich geladene beziehungsweise ladungsfähige Gruppen. Ihr Ladungszustand kann vom pH-Wert abhängen. Sie kommen beispielsweise in Handspülmitteln und Körperreinigungsprodukten vor. Bedeutung für die Gebäudereinigung Was ist bei der Anwendung wichtig? Die Tensidgruppe allein sagt noch nicht, ob ein Produkt für einen Boden, eine Glasfläche oder einen Sanitärbereich geeignet ist. Entscheidend sind die gesamte Rezeptur, die Oberfläche und das Verfahren. Material und Schmutz beachten Wählen Sie einen für die Oberfläche freigegebenen Reiniger. Tenside ersetzen weder eine Prüfung des Werkstoffs noch die gezielte Behandlung besonderer Ablagerungen. Richtig dosieren Beachten Sie die Herstellerangaben zu Konzentration, Temperatur und Anwendung. Überdosierung verbraucht unnötig Produkt und kann Rückstände oder zusätzliche Schaumbildung verursachen. Verfahren abstimmen Für Reinigungsmaschinen ist die ausdrücklich angegebene Maschineneignung wichtig. Halten Sie außerdem Tücher, Bezüge und Reinigungslösung sauber, damit gelöster Schmutz aufgenommen wird. Zum Zusammenspiel von Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur: Die vier Reinigungsfaktoren nach Sinner → Kurz beantwortet Häufige Fragen zu Tensiden Ist viel Schaum ein Zeichen für eine gute Reinigung? Die Schaummenge allein zeigt nicht, wie gut ein Produkt reinigt. Es gibt wirksame schaumarme Rezepturen, beispielsweise für maschinelle Anwendungen. Wichtig ist, dass das Produkt zum vorgesehenen Verfahren passt. Entfernen Tenside auch Kalk? Tenside unterstützen die Benetzung und Schmutzablösung. Für Kalkablagerungen braucht ein Reiniger meist weitere, gezielt wirkende Bestandteile. Welche Mittel infrage kommen, hängt besonders von der Säurebeständigkeit der Oberfläche ab. Sind Tenside und Seife dasselbe? Seifen gehören zu den anionischen Tensiden. Der Begriff Tenside umfasst jedoch viele weitere Stoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften. Deshalb ist nicht jedes tensidhaltige Reinigungsmittel eine Seife. Was bedeutet biologisch abbaubar? Der Begriff beschreibt, dass Mikroorganismen einen Stoff unter bestimmten Bedingungen abbauen können. Daraus folgt nicht, dass ein Reinigungsmittel in beliebiger Menge umweltverträglich ist. Eine bedarfsgerechte Dosierung vermeidet unnötige Einträge ins Abwasser. Wissen vertiefen Weitere Grundlagen der Gebäudereinigung Was ist Schmutz? →Schmutzarten erkennen und passend behandeln.Was bedeutet Hygiene? →Begriffe und Ziele verständlich erklärt.Fachwissen testen →Zum Quiz über Grundlagen, Werkstoffe und Verfahren. Fachwissen für die Reinigung Ihres Objekts Bei Borek in Bochum stimmen wir Reinigungsmittel, Verfahren und Intervalle auf Ihre Räume und Materialien ab. Sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen. Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Startseite Fachliche Quellen: Grundlagen und Anwendungen erläutert der IKW: Tenside in Wasch- und Reinigungsmitteln. Weitere Informationen bieten das Umweltbundesamt: Inhaltsstoffe und Dr. Weigert: Tenside. ← Alle Wissensartikel ansehen

Was ist eigentlich Schmutz?

Borek Wissen · Gebäudereinigung Schmutz erkennen. Gezielt reinigen. Was ist Schmutz? In der Reinigung bezeichnen wir damit unerwünschte Stoffe und Rückstände auf einer Oberfläche. Dazu gehören beispielsweise Staub, Sand, Fettfilme oder Kalkablagerungen. Ob etwas als Schmutz gilt, hängt auch vom Ort ab: Erde gehört ins Beet. Auf dem Büroboden ist sie eine Verschmutzung. Für die Reinigung zählen deshalb drei Fragen: Was liegt vor, wie haftet es und aus welchem Material besteht die Oberfläche? Ein sichtbares Beispiel: Abfälle und lose Rückstände auf einem Gehweg. SchmutzartenRichtig reinigenHäufige FragenWissensübersicht Unterschiede verstehen Welche Schmutzarten gibt es? Für die Praxis ist eine Einordnung nach Haftung und Löslichkeit hilfreich. Die folgenden Gruppen sind Orientierungshilfen und können sich überschneiden. Staub besteht zum Beispiel oft aus unterschiedlichen organischen und mineralischen Bestandteilen. Lose aufliegender Schmutz Beispiele: Sand, Staub, Krümel und Haare. Diese Rückstände lassen sich häufig durch Saugen oder staubbindendes Aufnehmen entfernen. Lose Partikel sollten vor einer anschließenden Nassreinigung aufgenommen werden. Wasserlösliche Rückstände Beispiele: Zucker- und Salzrückstände. Wasser kann solche Stoffe lösen. Anschließend muss die Schmutzlösung aufgenommen werden. Wie viel Feuchtigkeit geeignet ist, bestimmt die Oberfläche. Fettige und ölige Verschmutzungen Beispiele: Speisefett, Ölfilme und fettige Fingerabdrücke. Wasser allein reicht hier oft nicht aus. Geeignete Reinigungsmittel unterstützen das Ablösen und Aufnehmen. Produkt, Dosierung und Hilfsmittel müssen zum Werkstoff passen. Mineralische Ablagerungen Beispiele: Kalk, Rost und Zementschleier. Hier kommen je nach Ablagerung spezielle Reiniger infrage. Säurehaltige Produkte dürfen nur auf geeigneten, säurebeständigen Flächen eingesetzt werden. Marmor und Kalkstein sind säureempfindlich. In der Praxis oft gemischt: Im Eingangsbereich treffen Sand, Feuchtigkeit und Straßenschmutz zusammen. In Sanitärbereichen können Kalk und Seifenreste gemeinsam auftreten. Dann muss das Verfahren mehrere Bestandteile berücksichtigen. Vom Erkennen zur passenden Methode So lässt sich Schmutz materialgerecht entfernen 1 Oberfläche prüfen Welcher Werkstoff liegt vor? Ist er beschichtet, porös oder empfindlich gegen Feuchtigkeit, Säuren oder Scheuern? Pflegehinweise des Herstellers geben den Rahmen vor. 2 Verfahren abstimmen Schmutzart und Haftung bestimmen die Auswahl von Reinigungsmittel, Tuch, Bürste oder Maschine. Bei unklarer Verträglichkeit hilft eine Probefläche an unauffälliger Stelle. 3 Schmutz aufnehmen Gelöste Rückstände vollständig entfernen und das Ergebnis kontrollieren. Saubere Tücher und frische Reinigungslösung verhindern, dass Schmutz weiterverteilt wird. Dosierung beachten: Mehr Reinigungsmittel bedeutet nicht automatisch mehr Sauberkeit. Halten Sie sich an die Produktangaben und mischen Sie keine unterschiedlichen Reiniger. Vier Faktoren im Zusammenspiel Warum nicht nur das Reinigungsmittel zählt Der Sinnersche Kreis beschreibt vier Faktoren, die den Reinigungserfolg beeinflussen. Sie werden passend zur Verschmutzung und zur Belastbarkeit der Oberfläche aufeinander abgestimmt. Zeit Einwirken und Bearbeiten brauchen die passende Dauer. Mechanik Tuch, Bürste oder Maschine unterstützen das Ablösen. Chemie Reiniger und Konzentration passen zur Aufgabe. Temperatur Wärme kann helfen, muss aber material- und produktgerecht sein. Die vier Reinigungsfaktoren nach Sinner genauer kennenlernen → Kurz beantwortet Häufige Fragen zu Schmutz und Reinigung Ist eine sichtbar saubere Fläche automatisch hygienisch sicher? Das Aussehen allein erlaubt keine sichere Aussage über Mikroorganismen. Reinigung entfernt Schmutz und kann Mikroorganismen mit aufnehmen. Desinfektion ist eine gezielte zusätzliche Maßnahme und richtet sich nach dem jeweiligen Hygienebedarf. Im normalen Haushalt ist sie in der Regel nicht erforderlich. Warum bleiben nach dem Wischen manchmal Streifen zurück? Mögliche Ursachen sind zu viel Reinigungsmittel, verschmutzte Tücher oder nicht vollständig aufgenommene Rückstände. Entscheidend sind eine passende Dosierung, saubere Arbeitsmittel und ein für die Oberfläche geeignetes Verfahren. Wie kann man neuen Schmutzeintrag verringern? Saubere Eingangsmatten und regelmäßig gereinigte Schmutzfangbereiche fangen einen Teil des eingetragenen Schmutzes ab. Entfernen Sie frische Verschmutzungen zeitnah und stimmen Sie die Reinigungsintervalle auf die Nutzung der Räume ab. Wissen vertiefen Weitere Grundlagen der Gebäudereinigung Was sind Tenside? →Die Rolle wichtiger Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln.Was bedeutet Hygiene? →Begriffe und Ziele verständlich erklärt.Fachwissen testen →Zum Quiz über Grundlagen, Werkstoffe und Verfahren. Die passende Reinigung für Ihr Objekt Borek ist Ihr Meisterbetrieb für Gebäudereinigung in Bochum. Ob Büro, Treppenhaus oder Glasfläche: Wir stimmen die Reinigung auf Ihre Räume und die vorhandenen Materialien ab. Unverbindliches Angebot anfordernZurück zur Startseite Fachliche Quellen: Die Hinweise zu den Reinigungsfaktoren stützen sich auf Kärcher: Sinnerscher Kreis. Zur Materialverträglichkeit siehe die Kärcher-Praxisfibel Bodenreinigung (PDF). Hinweise zu Reinigung und Desinfektion bietet das Umweltbundesamt. ← Alle Wissensartikel ansehen

Wissenswertes zur Gebäudereinigung

Fachwissen vom Gebäudereinigermeister Gebäudereinigung verstehen Welche Verfahren passen zu welchem Schmutz und Werkstoff? Hier erklären wir die wichtigsten Grundlagen für saubere, hygienische und materialschonend gepflegte Gebäude. Wissen entdeckenWissenstest starten SchmutzartenWerkstoffeVerfahrenHygiene Die fachliche Grundlage Sauberkeit beginnt mit der richtigen Beurteilung Professionelle Gebäudereinigung ist mehr als das sichtbare Entfernen von Verschmutzungen. Vor jeder Reinigung müssen Oberfläche, Nutzung, Schmutzart und gewünschtes Ergebnis berücksichtigt werden. Werkstoff und Oberflächenbeschaffenheit erkennen Verschmutzung und Haftung richtig beurteilen Geeignetes Reinigungsmittel und Verfahren wählen Dosierung, Temperatur und Einwirkzeit abstimmen Ergebnis kontrollieren und bei Bedarf nachsteuern Grundsatz: So intensiv wie nötig, aber so materialschonend wie möglich reinigen. Schmutzarten Nicht jede Verschmutzung lässt sich gleich entfernen Die Art der Verschmutzung entscheidet darüber, ob Wasser, Chemie, Mechanik oder ein kombiniertes Verfahren erforderlich ist. 1 Lose Verschmutzungen Staub, Sand oder Haare lassen sich häufig durch Saugen, Kehren oder staubbindendes Wischen entfernen. 2 Haftende Verschmutzungen Getränkereste, Fettfilme oder Laufspuren benötigen meist eine feuchte Reinigung und ein abgestimmtes Mittel. 3 Mineralische Rückstände Kalk, Zementschleier oder Rost brauchen besondere Wirkstoffe. Vorher ist die Materialverträglichkeit zu prüfen. 4 Organische Belastungen Eiweiß, Fett und mikrobiologische Verunreinigungen erfordern passende Hygieneabläufe und saubere Arbeitstextilien. Mehr erfahren: Was ist Schmutz? Werkstoffkunde Die Oberfläche bestimmt das Verfahren Ein Mittel, das auf Feinsteinzeug gut funktioniert, kann Naturstein, Holz oder eine beschichtete Fläche beschädigen. Deshalb gehört die Werkstoffprüfung zum professionellen Vorgehen. Werkstoff Worauf zu achten ist Glas und Rahmen Kratzende Partikel entfernen, geeignete Einwascher verwenden und Rahmenmaterial berücksichtigen. Naturstein Säureempfindliche Gesteine erkennen und ungeeignete Sanitärreiniger vermeiden. Holz und Laminat Feuchtigkeit sparsam einsetzen und Herstellerangaben zur Pflege beachten. Elastische Bodenbeläge Beschichtung, Pflegefilm und mechanische Belastbarkeit vor der Behandlung prüfen. Textile Beläge Faserart, Farbechtheit, Fleckenart und Trocknungszeit in die Verfahrenswahl einbeziehen. Reinigungsverfahren Vier Faktoren beeinflussen das Ergebnis Der sogenannte Sinnersche Kreis beschreibt das Zusammenspiel von Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur. Wird ein Faktor reduziert, müssen die anderen sinnvoll angepasst werden. ChemieDas Reinigungsmittel muss zur Verschmutzung und zum Werkstoff passen. MechanikTuch, Pad, Bürste oder Maschine unterstützen die Ablösung des Schmutzes. ZeitEine ausreichende Einwirkzeit verbessert die Wirkung vieler Reinigungsmittel. TemperaturWärme kann Prozesse beschleunigen, ist aber nicht für jede Oberfläche geeignet. Trockenreinigung Saugen, Kehren oder staubbindendes Wischen für lose Verschmutzungen und empfindliche Bereiche. Nass- und Feuchtreinigung Manuelle oder maschinelle Verfahren für haftende Verschmutzungen auf wasserbeständigen Oberflächen. Spezialreinigung Gezielte Verfahren etwa bei Glasflächen, Bauverschmutzungen, Graffiti oder besonderen Belägen. Hygiene und Arbeitssystematik Saubere Abläufe verhindern Verschleppung Farbcodes, getrennte Arbeitstextilien und eine festgelegte Reinigungsrichtung helfen, Keime und Schmutz nicht von einem Bereich in den nächsten zu übertragen. Rot Für WC, Urinal und den direkt umgebenden Sanitärbereich. Gelb Für Waschbecken, Armaturen, Duschen und weitere Sanitärflächen. Blau Für Mobiliar und allgemeine Oberflächen, beispielsweise in Büros. Grün Für Küchenbereiche und andere Flächen, an denen Lebensmittel verarbeitet werden. Zusätzlich gilt: von sauber nach unrein, von oben nach unten und mit klar getrennten Tüchern und Geräten arbeiten. Leistungen im Überblick Wissen in der Praxis Je nach Gebäude, Nutzung und Verschmutzung sind andere Abläufe sinnvoll. Lernen Sie unsere wichtigsten Leistungen kennen. BüroreinigungRegelmäßige Sauberkeit für Arbeitsplätze und Gemeinschaftsflächen. PraxisreinigungStrukturierte Reinigung für sensible und hygienisch anspruchsvolle Bereiche. GlasreinigungKlare Sicht für Fenster, Rahmen und Glasflächen. TreppenhausreinigungGepflegte Eingangsbereiche, Stufen und Verkehrsflächen. BauabschlussreinigungFachgerechte Entfernung typischer Bauverschmutzungen. GraffitientfernungUntergrundbezogene Auswahl geeigneter Verfahren. Häufige Fragen Wissenswertes kurz beantwortet Warum ist die richtige Dosierung wichtig? Eine Überdosierung verbessert die Reinigungsleistung nicht automatisch. Sie kann Rückstände verursachen, Material belasten und unnötige Kosten erzeugen. Maßgeblich sind Herstellerangaben und der tatsächliche Bedarf. Was unterscheidet Unterhalts- und Grundreinigung? Die Unterhaltsreinigung erfolgt in festgelegten Intervallen und erhält die laufende Sauberkeit. Eine Grundreinigung wird seltener durchgeführt und entfernt stärker haftende Rückstände sowie alte Pflegefilme, soweit der Belag dies zulässt. Warum sollte eine Probefläche angelegt werden? Eine Probefläche zeigt, ob Mittel und Verfahren materialverträglich sind und welches Ergebnis realistisch erreicht werden kann. Sie ist besonders bei unbekannten oder empfindlichen Oberflächen sinnvoll. Wie wählt man das passende Reinigungsverfahren? Entscheidend sind Werkstoff, Verschmutzungsart, Flächennutzung, Zugänglichkeit und gewünschtes Ergebnis. Erst nach dieser Beurteilung werden Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur festgelegt. Borek Dienstleistungen in Bochum Professionelle Reinigung für Ihr Gebäude Sie möchten wissen, welches Reinigungskonzept zu Ihrem Objekt passt? Wir beraten Sie persönlich und erstellen ein individuelles Angebot. Angebot anfordernFachwissen testen